Power Ballad – Der Song meines Lebens

Alles nur geklaut?

John Carney ist ein Spezialist für Wohlfühlkino, das er mit der Liebe zur Musik verbindet. So erzählte sein Film »Once« 2006 von Straßenmusikern. In »Sing Street« gründete im Jahr 2016 ein Teenager eine Band und auch in »Can a Song Save Your Life« dreht sich alles um die Musik. Wie nun auch in »Power Ballad«, der auch den Kontrast zwischen gefühlter, gelebter Musik und der Kommerzialisierung eines Songs in den Fokus rückt. Das Drehbuch ist angelehnt an die Rechtsstreitigkeiten um Robbie Williams‘ Powerballade »Angels«.

Rick Power (Paul Rudd) tritt als Sänger auf Hochzeiten auf, während seine eigene Musikkarriere nicht mehr vorankommt. Bei einem Auftritt trifft er auf Danny Wilson (Nick Jonas), einen früheren Boyband-Star, der nach einem neuen Hit sucht. Zwischen den beiden entsteht eine unerwartete Verbindung über Musik, und bei einer gemeinsamen Session entwickelt Rick eine Songidee, die unvollendet bleibt. Als Danny daraus später einen erfolgreichen Hit macht, fühlt sich Rick übergangen. Während Danny damit sein Comeback vorantreibt, versucht Rick, seinen Anteil an dem Song sichtbar zu machen. Aus der Begegnung zweier Musiker wird ein Konflikt um Anerkennung, Urheberschaft und die Frage, wem ein Lied gehört, wenn es erst durch mehrere Menschen entsteht.

R
John Carney
K
Yaron Orbach
M
John Carney, Gary Clark
S
Stephen O’Connell
D
Paul Rudd, Nick Jonas, Peter McDonald, Marcella Plunkett, Rory Keenan u.a.
Land
USA/IR
Jahr
2026 
Genre
Drama
Länge
98 Minuten
FSK
ab 6
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